von Sascha A. Carlin,
in Softwareentwicklung und Design.
… hat die Qual” sagt das Sprichwort.
Es kommt nicht auf die Anzahl der Funktionen einer Software an. Es kommt darauf an, wie leicht man den Umgang erlernt und ob man seine Aufgaben schnell und einfach erledigen kann. Aufgabe der Software dabei ist, dem Nutzer möglichst nicht in die Quere zu kommen und ihm einfach das tun zu lassen, was er gerade tun will bzw. muss. Zur weiteren Lektüre sei auf eine Zusammenfassung eines Vortrags von Barry Schwartz verwiesen.
Die Aufgabe, das Optimum zwischen Funktions-Vielfalt und Benutzer-Frust zu finden, sollte sowohl auf dem Radar der Designer auftauchen, als auch auf dem der Software-Entwickler und natürlich auch dem der Usability-Experten bzw. Informationsarchitekten. Hoffen wir, dass wir das immer schaffen ;)
von Jessica Kammerer,
in Web.
Xing (ehemals openBC), Facebook, StudiVZ: Allesamt digitale Gemeinschaften, die der Anonymität des Internet den Kampf angesagt haben.
Als das Internet in der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, erschien 1993 im „New Yorker“ eine Karikatur, in der sich zwei Hunde vor dem Computer unterhalten: „On the Internet, nobody knows you´re a dog“ – im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist.
Inzwischen hat sich das Internet ein Stückchen weiterentwickelt. Es ist zwar immer noch nicht klar, wer ein Hund ist, aber dafür gibt es zahllose Hundezüchtervereine für das Treffen der verschiedenen Arten.
via Focus online
von Fabian Sempf,
in Inside Sitewards.
Zur Zeit entwickeln wir intern das neue Framework für zukünftige Projekte. Dieses Framework soll unser bisheriges, auf PHP 4 basierendes, Framework ablösen und natürlich die Vorteile von PHP 5 voll ausnutzen. Auf den ersten Blick sind die neuen Fähigkeiten von PHP 5 recht eindrucksvoll: weitreichend verbesserte objektorientierte Programmierung, Exception Handling, XML-Unterstützung und einiges mehr.
Im Laufe der Entwicklung jedoch stellte sich schnell Ernüchterung ein. Objektorientierte Fähigkeiten ohne wirkliche Typisierung von Variablen (bzw. überhaupt Objekten) ist dann doch eher fraglich. Wieso gelten in Klassen definierte Konstanten eher als Define der Klasse anstatt als konstante Werte der Ableitung der Klasse? Es ist schön nun Exception Handling zu haben, doch was nützt das, wenn keine Standardfunktion von PHP eine Exception wirft? Und wieso sind Errors denn keine Exception?
Und so weiter und so fort. Im Großen und Ganzen hat sich also nicht viel verändert. PHP scheint immer noch eine Sprache zu sein, welche die korrekte Implementierung von komplexen Abläufen scheut und lieber auf einfache Zugänglichkeit und schnelle Umsetzbarkeit von Projekten setzt. Schlecht ist das nicht - die einfache Programmierung ist sicherlich ein Grund für die hohe Verbreitung von PHP - aber wir hatten uns alle wohl ein klein wenig mehr von dem “neuen PHP” versprochen.
von Tij Gupta,
in Venture Support und Marketing.
Ich nehme an, dass es ganz schon schwierig ist, im Geschäft kreativ zu sein. Aber eine Art nachhaltige Kreativität ist noch schwieriger. Auf jeden Fall muss man ein paar Grundregel eines “neuen Marktes” und dessen Entwicklung akzeptieren.
Jedes Unternehmen - klein, mittelgroß oder gigantisch - leidet unter dem (Mis-)verständnis von “harter Arbeit”. Jedes Unternehmen - sprich deren Bosses - haben ein anderes Bild und eine andere Bedeutung der “Faktoren”. Basiert auf seinem Fast Company-Artikel bildet Seth die unterschiedlichen Gedanken im Spiegelmodus ab. Interessant ist, fest zu stellen, auf welcher Seite man als Geschäftsführer, Manager oder Mitarbeiter steht. Wo jeder im Unternehmen steht und die Schwankung von Meinungen (insgesamt die Unternehmenskultur im Bezug auf diesen Faktoren) definiert einen großen Teil der Zielsetzung, Strategie und Ausführung (Execution) des Unternehmens.